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Templates, Templates, Templates

Templates sind eine tolle Sache, vor allem für Neulinge, die wenig Kenntnisse in der Erstellung von Webseiten haben sind sie eine echte Alternative zu Auftragsarbeiten durch Agenturen und Freelancer. Eine große Sammlung von Templates aller Art bietet Templatemonster.

Da sicher jeder nach Inspiration sucht, ist ein Besuch bei Templatemonster sicher nichts ungewöhnliches. Und obwohl ich noch nie ein solches Ready-to-go-Design gekauft habe, war ich mit den angebotenen Templates nicht zufrieden. So stellen sich mir bei derartigen Templateshops viele Fragen:
Würden die Templates standardkonform sein? Validieren? Wie hoch ist der Aufwand ein solches Template anzupassen? Welche Techniken werden verwendet? Flash, CSS?

Ich kenne keinen Webdesigner, der Templates über Templatemonster vertreibt, und trotz oder gerade wegen der niedrigen Preise scheint das wirtschaftliche Konzept vor allem für Templatemonster aufzugehen. Selbst kostenlos angebotene WordPress-Themes erzeugen bei mir immer das Bild der Anfütterung von zahlungswilligen Kunden.

Echte Alternativen für mich sind da Sammlungen von CSS-Designs, fertige Frameworks, auf die man als Designer zurückgreifen kann, wenn Zeit und Budget knapp sind. Einige davon sind die bereits oft genannten Angebote YAML, ein flexibles Mehrspaltenlayout auf Basis von float-Umgebungen Dirk Jesse, und OSWD, Open Source Web Design.
Neu hinzugekommen sind die CSS Layout Gala von html.it und Mollio, ein einfaches Set von HTML/CSS Templates von FarCry. Eine weitere sehr schöne, aber kommerzielle Sammlung findet man bei Templatica, da hier bewusst auf Webstandards gesetzt wird.

Der Vorteil von diesen fertigen Layouts ist nicht nur der Preis, nämlich meist keiner, sondern auch die Tatsache, dass es sich hier um einfache Templates handelt, die für viele Projekte verwendet werden können. Kein fertiges Gesamtkonzept, dem nur noch der Inhalt fehlt und der sich vielleicht hundertfach im Web wiederfindet, sondern eine Grundlage für eigene Ideen. Die Gestaltung kann auf ein solides Layout aufbauen und der Anpassung sind keine Grenzen gesetzt. Selbst die Templates von Templatica sind interessant, eine Anpassung der CSS-Vorlagen sicher einfacher ist als komplexe Tabellenlayouts oder Flashwebsites.

Jeder Webdesigner sollte eine Standardvorlage haben, auf die er zurückgreifen kann. Ein einfaches Template bekommt man bei Vladimir Simovic (Perun) oder Manuela Hoffmann:

peruns weblog: Grundgerüst zum Mitnehmen

pixelgraphix: Standard Template – XHTML und CSS – zum Mitnehmen

Wer noch keine Standardvorlage hat, kann sich meine Vorlage speichern. Sie enthält die Elemente #wrapper, #header, #navi, #content, #sidebar und #footer. Das HTML enthält diese Elemente mit einer ungeordneten Liste für eine Navigation im Header und Blindtexten für die einzelnen Seitenbereiche.

Weitere Links zu Vorlagen findet man ebenfalls auf Manuela Blog: CSS-Ressourcen: Vorlagen

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Hallo, ich bin Nadja und arbeite als freie Webdesignerin in Berlin. Seit den 2000er-Jahren ist das Internet mein berufliches Zuhause, hier im cne _LOG schreibe ich erst seit Anfang 2006 zu den Themen Webdesign, Webstandards und vor allem auch Wordpress.