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reCaptcha

Mittlerweile sieht man sie in vielen Formularen: CAPTCHAs, eine Möglichkeit, (Kontakt)Formulare vor unerwünschtem Spam zu schützen. Selbst eine solche Grafik in die eigene Website einzubauen ist oft gar nicht einfach.
Ein neuer kostenloser Service, der das vereinfachen soll, ist reCAPTCHA: Mittels API und Plugin für versch. Systeme kann man einfach ein CAPTCHA auf der eigenen Seite verwenden.

Das Neue an reCAPTCHA? In der Live-Demo und im Screenshot sieht man nicht nur ein Wort, sondern zwei. Warum?

Screenshot des reCAPTCHA-Services

Das erste dient ganz normal der Identifizierung als menschlicher Nutzer. Das zweite ist ein Wort, das beim Digitalisieren von Büchern hilft und dem Computer noch unbekannt ist.

Nochmal ganz langsam: Viele Projekte scannen Bücher Seite für Seite und stolpern natürlich auch über schlechte Drucke. Ein OCR-Programmm kann bereits vieles lesen, längst nicht alles. Hier kommt reCAPTCHA ins Spiel. Der Nutzer wird aufgefordert, ein zweites Wort zu entziffern, das wie das erste aus einer Fülle gescannter Wörter (der Buch-Digitalisierungsprojekte) stammt, aber vom OCR-Programm nciht erkannt wurde. Stimmt der erste Begriff, nimmt reCAPTCHA an, auch der andere sei richtig. Zur Sicherheit werden diese zweiten Begriffe mehrmals in versch. Formularen abgefragt.

Eine Idee, die gleich doppelt gut ist, finde ich.

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Hallo, ich bin Nadja und arbeite als freie Webdesignerin in Berlin. Seit den 2000er-Jahren ist das Internet mein berufliches Zuhause, hier im cne _LOG schreibe ich erst seit Anfang 2006 zu den Themen Webdesign, Webstandards und vor allem auch Wordpress.