Software

Kleiner Test des kleinen CMS Perch

Der Name erinnert mich an einen Mitbewohner aus Studienzeiten. Deswegen streube ich mich wohl, ihn pərch auszusprechen. Die Benutzung dagegen ist einfacher und das „wirklich kleine Content Management System“ Perch kommt dank seiner – wenn auch überschaubaren – Funktionen durchaus für einen zukünftigen Einsatz in Betracht.

Wichtig, besonders im Zusammenhang mit Kundenwebsites, erscheint mir die Lokalisierung: So ist die Benutzeroberfläche von Perch neben Englisch, auch in Deutsch, Französisch, Dänisch oder Norwegisch verfügbar.

Die Administration ist zudem übersichtlich und logisch.

Wie nutzt man Perch?

Perch wird auf dem Webspace installiert und in eine fertige, statische Website inkludiert und Inhalte, Texte oder Bilder, werden durch Perch-Tags ersetzt. Kurz beschrieben im Video oder auf der Demo-Seite:

Add Perch to your pages

The next thing that is required is to go into your web pages and mark out the regions you want Perch to make editable. After refreshing the page, these regions show up in Perch, marked as New.

So kann man jeden erdenklichen Bereich einer Website über Perch editierbar machen. Das eignet sich besonders für kleine Webseiten und Nichtprofis.
Richtig interessant ist die Möglichkeit, Templates für wiederkehrende Strukturen oder über die komplette Website hinweg zu nutzen.

Rund 40 Euro für die Lizenz pro Domain sind sicherlich ein zu angemessener Preis, angesichts der einfachen Handhabung und übersichtlichen, sinnvollen Funktionen.

Wer das kleine CMS ausprobieren möchte, kann unter http://grabaperch.com/features/demo einen Demozugang erhalten.

Nachtrag: Im Agenturblog hat man sich das CMS angesehen. Am interessantesten sind jedoch die Kommentare.

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Hallo, ich bin Nadja und arbeite als freie Webdesignerin in Berlin. Seit den 2000er-Jahren ist das Internet mein berufliches Zuhause, hier im cne _LOG schreibe ich erst seit Anfang 2006 zu den Themen Webdesign, Webstandards und vor allem auch Wordpress.