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Flock Review

Flock Browser LogoIch habe mir die neueste Version des Flock Browsers, 0.7 Beta, installiert und bin begeistert. Ohne große Anpassungen, Plugins oder komplizierte Einstellungsmenüs kann ich auf meine Blogs zugreifen und in ihnen schreiben, Bilder in Flickr einstellen, RSS-Feeds lesen und vieles vieles mehr.

Flock scheint den Kinderschuhen entwachsen zu sein. Der Browser ist schnell und bietet mir die gleiche Bedienung und auch Vorteile des Firefox, da er auf ihm basiert. Die integrierten Dienste unterstützen verschiedene Web2.0-Servces:

Blogging:

Ein integrierter Texteditor (mit Ansicht des Quelltextes) macht Bloggen recht einfach.
Screenshot Flock - Anzeige des Bloggingtools

Zuerst muss das Blog in die Liste der eigenen Weblogs aufgenommen werden, inklusive Benutzernamen und Passwort. Während des Bearbeitens stehen dem Blogger einfache Funktionen zur Verfügung, wie Link einfürgen, Bilder, Listen. Beim Abssenden des Beitrags prüft Flock automatisch die vorhandenen Kategorien, zwischen denen man auswählen kann.
Nachtrag: Leider klappte bei mir die Einstellung der Kategorie nicht und außerdem schlichen sich kleine Fehler im Markup ein, die ich im Nachhinein beheben musste.

  • Unterstützte Bloghoster: WordPress, TypePad, Movable Type, Live Journal, Drupal und Blogger
  • Unterstützte Blog-APIs: Movable Type, MetaWeblog, Blogger und Atom

Nachteile: Leider besitz man keine wirklich Vorschau des Blogbeitrages und man kann weder Blog-Plugins für die Vergabe von Tags nutzen noch einen seperaten Auszug des Beitrages eingeben.

Photo Services:

Screenshot Flock - Anzeige der Flickbilder und Uploader

Ein eigener Fotobrowser für Dienste wie Flickr und eine entsprechende integrierte Uploadfunktion machen das Teilen von Fotos zum Kinderspiel. Unterstützte Foto-Dienste sind:

  • Flickr
  • Photobucket

Favorite Sharing:

Mit Flock kann man seine Bookmarks mit einigen Bookmarksdiensten abgleichen und somit auch auf anderen Computern nutzen.

Unterstützte Dienste sind:

  • del.icio.u
  • Shadows

Feeds:

Eine kleine Besonderheit ist der Feedviewer, der schon nach der Installation einige Feeds parat hält. Wenn man allerdings wie ich nicht zu den Lesern von diesen englischsprachigen News-Seiten gehört, muss alles wieder gelöscht werden.

Screenshot Flock - Anzeige der Newsfeeds

Man kann Ordner anlegen, Feed über eine OPML-Liste importieren oder Favoriten speichern. Auch die Ansicht ist mit einem Klick anpassbar: In der oberen Leiste (blau hinterlegt) befinden sich Optionen für die Ansicht, ob Vollansicht, Auszug oder nur die Überschirft oder eine Anordnung der Beiträge in einer oder zwei Spalten.

Sonstiges:

Und wie beim Firefox gibt es die integrierten Suchmaschinen und die Möglichkeiten, sich Erweiterungen herunterzuladen. Diese sind war noch nicht so umfangreich wie die für den Firefox und auch Firefox-Extensions sind nciht mit Flock kompatibel, aber dennoch ein guter Anfang.

Fazit

Grundsätzlich ist der Flock Browser sehr empfehlenswert. Kleinere Probleme stören zwar noch in der Handhabung, vor allem im intergrierten Bloggertool, und auch eine eingeschränktere Erweiterbarkeit gegenüber dem Firefox schmälert den vollen Genuss. Alles in allem, ein gelungener Brwoser mit viel Potential.

Blogged with Flock

Die kleinen Markup-Fehler sollten behoben sein. Zum einen war das die störende Großschreibung meiner <h3>-Tags und zum anderen ein target="_new" im eingefügten Hinweis „Blogged with Flock“. Außerdem kam der Editor während des Schreibens mehrfach durcheinander und erzeugte mir unzählige <strong>-Tags, nachdem ich einmal im Quelltext eine selbst eingefügte Fettschreibung gelöscht hatte.

Kategorie: Software

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Hallo, ich bin Nadja und arbeite als Webdesignerin in Berlin. Seit den 2000er-Jahren ist das Internet mein berufliches Zuhause, hier im cne _LOG schreibe ich erst seit Anfang 2006 zu den Themen Webdesign, Webstandards und vor allem auch Wordpress.

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