Software

Windows Live Writer Beta

Dieser Post wurde mit dem Bloggertool Live Writer von Microsoft erstellt. Ich teste hier einfach mal die verschiedenen Möglichkeiten des Programms.

Die Beta-Version des Windows Live Writer erhält man kostelos unter Windows Live Spaces, die eine Einführung mit Screenshots anbieten. Das angenehme am Desktop-Publishing-Programm ist die Nutzbarkeit für verschiedene Blogplattformen; während der Installation gibt man die Daten für den eigenen Blog an und das Tool überprüft automatisch auf Blogsoftware, Kategorien und Blogdesign. So sieht man schon während des Schreibens den Beitrag in seiner endgültigen Version.

Screenshot des Windows Live Writers

Man kann Bilder und Links einfügen, Text formatieren, die Rechtschreibung überprüfen (allerdings wird momentan nur die englische Sprache unterstützt).
Bilder können verschiedene Effekte hinzugefügt werden, die ich aber lasse, weil ich wohl etwas Angst vor dem Ergebnis habe. Wie die Effekte realisiert werden, weiß ich daher nicht. Die Bilder werden automatisch hochgeladen, hoffentlich klappt es auch, da ich keine Schreibberechtigung für den WordPress-internen Bilderupload vergeben habe.
Nachtrag: Eben noch befürchtet, ich konnte das Bild nciht hochladen, da WordPress die Uploadfunktion des Programms nicht unterstützt (wohl eher umgekehrt). Also selbst hochgeladen und im Quelltext angepasst.

Komfortabler gehts aber eigentlich kaum. Wenn alles den eigenen Vorstellungen entspricht, kann man den Beitrag veröffentlichen oder als Entwurf an den Blog senden.

Leider werden Tag-Plugins nicht unterstützt, außerdem kann das Tool nicht auf schon geschriebene Beiträge zugreifen, wenn sie nicht im Live Writer entstanden sind.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Beitrag validen Quellcode enthält, aber andere Tester berichten von positiven Ergebnissen. Ein Blick in den Quellcode während des Schreibens verspricht ebenfalls Gutes, allerdings werden img-Tags nicht geschlossen und der Link auf die Großansicht des Screenshots besaß folgende Eigenschaft:
atomicselection="true"

Code muss übrigens in der Quelltextansicht vorgenommen werden. Textformatierungen während des Schreibens werden so realisiert: Das ist roter Text. Diese Schriftart heißt Arial.

Der gute alte font-Tag. Das ist schade. Immerhin befindet sich die Software noch im Betastatus, und dass Microsoft lernfähig ist, wissen wir bereits.

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Nachtrag: Ich werde wohl trotzdem bei guten WordPress-Editor im Admin-Interface bleiben, da ich zum einen mehr Möglichkeiten beim Editieren habe (so kann ich einfachen Text eingeben, der automatisch formatiert wird, und gleichzeitig HTML-Code benutzen) und zum anderen, der Browser sowieso geöffnet ist.

Kategorie: Software

von

Hallo, ich bin Nadja und arbeite als freie Webdesignerin in Berlin. Seit den 2000er-Jahren ist das Internet mein berufliches Zuhause, hier im cne _LOG schreibe ich erst seit Anfang 2006 zu den Themen Webdesign, Webstandards und vor allem auch Wordpress.

5 Kommentare

  1. Hab das Ding auch mal ausprobiert, und war zuerst auch angenehm überrascht – vor allem die Live-Ansicht hilft ungemein bei der Gestaltung. Auch sonst wurde an vielen Ecken mitgedacht, aber leider nicht bis zum Schluss.

    Nach und nach kommen dann aber die Kleinigkeiten ans Licht: Fehlender Support von PNG, die von dir schon angegebene Nutzung von nicht mehr validen Tags, beim FTP-Upload (als Alternative zum WP Upload) werden obskure Verzeichnisse mit noch obskureren Dateinamen angelegt, unsinnige  ’s im Quellcode…

    Dennoch, ich halte es für vielversprechend. Ich bleibe fürs erste auch beim WP eigenen Interface, behalte die Entwicklung aber im Auge.

  2. Das Tool ist wirklich vielversprechend, obwohl noch nicht wirklich reif für den Einsatz, vor allem wenn man auf Standards achtet.

    Interessant wäre hier auch ein Tool für PDA oder Smartphone, mit dem unterwegs bequem Beiräge verfassen kann und bei Netzverlust auch speichern kann.

  3. Pingback: » Windows Live Writer ausführlich getestet :: sansegundo.de

  4. Nach einem kurzen Test, habe ich den Live Writer wieder von der Platte geworfen. Zum einen ist die nicht funktionierende Image Upload Funktion ein grosses Manko fuer mich und zum anderen kann das Programm jetzt auch nicht wirklich mehr als schon existierende Blog Editoren.

    Greetings,
    Patrick

  5. Vielleicht liegt es daran, dass man im bloginternen Editor angefangen hat. Einen alten Baum verpflanzt man eben nicht. Oder ich bilde mir ein, im Blogeditor mehr Kontrolle zu haben, abgesehen davon, dass ich hier dem Bilderupload u.ä. per Hand nachhelfen musste.

    Zusätzlich nutze ich bereits viele andere Dienste im Netz, die es als Software nicht gibt. Im Netz fühle ich mich wohl, und es sozusagen ist Teil meines Desktops geworden. Der Nutzen ist das ausschlaggebende Argument.

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