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Twitter-Anstand?

Um mich an der immer wieder auftauchenden Diskussion rund ums Followen zu beteiligen: Für mich ist Twitter in erster Linie Mitteilungsorgan und ein wenig “Bürotratsch ohne Büro” – virtuelles Miteinander der Freien.
Ich freue mich, wenn meine Followerzahl steigt. Finde ab und an auch vielversprechende Beiträge. Aber ich zähle nicht, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Folge niemandem, nur weil er/sie mir folgt. Und merke es nicht einmal, wenn jemand die Gruppe meiner Follower verlässt. Warum auch nicht.

Das Leben ist zu kurz, um Hunderten von Menschen zuzuhören oder ihre Mitteilungen zu lesen. Man muss selektieren. Ob meine Wahl gut ist? Ob ich auch wirklich nichts Wichtiges verpasse? Ob meine Ignoranz nicht hinderlich ist? Niemanden vor den Kopf stößt?

Ich bin da pragmatisch. Who cares.

Twitter ist toll, bietet mannigfaltige Wege für Kommunikation. Mein Twitter-Weg ist Konsum (ausgewählter) Informationen und Unterhaltung. Und nicht zuletzt Sprechorgan.

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