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Previews der Microsoft Expression Familie

Bild von Microsoft Expression Web DesignerMicrosoft hat Previews, sogenannte Community Technology Previews (CTP), der neuen Expression-Produktfamilie veröffentlicht, die nur auf Englisch erhältlich sind und sich in einem frühen Beta-Status befinden.

Für Interface-, Grafik- und Webdesigner sollen die Programme einfachere Handhabung und bessere Ergebnisse bieten. Webdesigner könnten mit dem Expression Web Designer (EWD) standardkonforme XHTML/CSS-Webseiten erstellen, die plattformunabhängig sind (Ist man das nicht sowieso mit XHTML und CSS?).

Der eigentliche Vorteil von EWD ist wohl die WYSIWYG-Oberfläche, in der vorgenommene Änderungen am Layout sofort in den Code (XHTML und CSS) übernommen werden. Und dieser soll dann auch noch standardkonform und valid sein.

Die Produktbeschreibung des Microsoft Expression Web Designer verspricht viel:

Create CSS-based, XHTML 1.0 Transitional–conformant Web sites by default, and work better across browsers, simplifying deployment and maintenance. Configure flexible schema settings to support all combinations of HTML/XHTML/Strict/Transitional/Frameset and CSS 1.0/2.0/2.1 in addition to browser-specific schemas. Validate your site with Compatibility reporting and use the Accessibility report to verify your site against Section 508 and W3C Content Accessibility Guidelines (WCAG).

Wer neugierig geworden ist und das Programm selbst ausprobieren möchte, kann sich hier eine Trial-Version holen (momentan nicht aktiv), die bis Februar 2007 gültig ist.

Das Web Standards Project hat auf die Previews hingewiesen und bietet im Artikel “Microsoft Expression Preview Release” mehr Informationen.

Für mich stellt sich allerdings nicht die Frage, ob ich EWD benutzen werde, sicherlich nicht, da ich mich mit einer guten Skizze und einem einfachen Texteditor viel wohler fühle. Auch weil ich dann selbst weiß, warum etwas funktioniert/aussieht wie es funktionert/aussieht und wo ich bei Änderungen suchen muss.

In diesem Zusammenhang weise ich gern noch einmal auf die Artikel “Die Organisation und Strukturierung von CSS Dateien” von Heiko und “XHTML- und CSS-Code-Richtlinien bei GMX” von Jens Meiert hin.